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Unabhängiges Gutachten bescheinigt Hafen Stuttgart zukunftsfähiges Entwicklungspotenzial

Erst vor wenigen Tagen wurde der Endbericht des Gutachtens zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Binnenhäfen vorgelegt, das im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung von der PLANCO Consulting GmbH, Essen, gefertigt wurde.





Ziel des Gutachtens ist es, im Hinblick auf die bis 2025 zu erwartende Steigerung bei der Nachfrage nach Transportleistungen Lösungsansätze aufzuzeigen, was angesichts einer prognostizierten Steigerungsrate im Güterverkehr von bis zu 70 Prozent zwingend geboten ist.

Von den Gutachtern wurden dabei in einem 3-stufigen Bewertungsverfahren 30 Hafenstandorte in der Bundesrepublik auf ihre Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere als Standorte für den Containerumschlag und die Übernahme von überregionalen Hub-Funktionen für die Seehafenhinterlandverkehre untersucht.

Dabei kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass der Hafen Stuttgart in die Kategorie B von Binnenhafen-Hubs einzureihen ist. Die Häfen der Kategorie A (zum Beispiel Duisburg, Neuss-Düsseldorf oder Köln) und die Häfen der Kategorie B (darunter Mannheim und Ludwigshafen), so die Gutachter, sollen aufgrund eines hohen gesamtwirtschaftlichen Interesses als Kernnetz fungieren, die Häfen der Kategorie C als Ergänzungsnetz. Der Standort Hafen Stuttgart wurde hinsichtlich der Eignung als Hubstandort noch mit 14 von 24 möglichen Punkten bewertet, wobei insbesondere die wasserseitigen Beschränkungen bei der Befahrbarkeit des Neckars eine noch bessere Bewertung nicht zuließen.

“Auch vor diesem Hintergrund“, so Erster Bürgermeister und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hafengesellschaft, Michael Föll, “ist es deshalb folgerichtig, dass wir uns nach wie vor für die Verlängerung der Neckarschleusen einsetzen.“ Der jüngste Vorschlag des Landes, der Städte Stuttgart und Heilbronn sowie des Landkreises Esslingen sieht gegenüber der ursprünglichen Planung und der derzeitigen Planung des Bundes vor, bei den 27 Neckarschleusen zwischen Mannheim und Plochingen lediglich eine Kammer zu sanieren und gleichzeitig für die 135-Meter-Schiffe zu verlängern.

Diese “Baden-Württembergische Konzeption“ hätte den Vorteil, dass der wirtschaftliche Nutzen der Investition früher genutzt werden kann, sowohl bis Heilbronn als auch nach Stuttgart und Plochingen. Der Investitionsbedarf fällt geringer aus, als bei den anderen Lösungen und die Schiffsumläufe können wirtschaftlicher durchgeführt werden (Hinladung Heilbronn, Rückladung ab Stuttgart).

“Das neueste PLANCO-Gutachten hat uns darin bestärkt“, so Hafendirektor Carsten Strähle, “unbeirrt auf dem eingeschlagenen Weg weiter voranzuschreiten. Die ökonomischen und ökologischen Konsequenzen für die Metropolregion Stuttgart werden sich nur schwer fassen lassen, sollten die Schleusenverlängerungen nur auf der Teilstrecke von Mannheim nach Heilbronn realisiert werden, wie es der Bund derzeit plant.“



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Gerüchte sagen das auch ein Aluhut reichen kann. Klar das der Angela Merkel da die Hutschnur reißt. Endlich können sich mal die Länder profilieren und gegen den Bund stänkern.


Schade das.....
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